Ski- und Snowboard-Wochenende Silvretta Montafon

Februar 2018

Am Freitag Nachmittag um 14:00 ging es los, mit dem Bus. Startpunkt war der Parkplatz Pfitzenmeyer in Neustadt. Alle waren rechtzeitig angerückt, keine Verspätungen – einmal durchgezählt und los ging es. Der Bus war mit 44 Teilnehmern voll besetzt. Die Reise war soweit ausgebucht, wir hätten keine freien Zimmer mehr im Hotel erhalten können. Die jüngsten Teilnehmer der Reise gingen noch zur Schule, die älteren befanden sich in dem Alter, wo man nicht mehr arbeiten muss. Unser Ziel, die Silvretta Nova, ein Skigebiet im Norden Österreichs, lässt sich in 5 Stunden Busfahrt erreichen – wenn dem Transportmittel nicht Baustellen und Fahrbahnverengungen im Wege stehen. Bei Rück- und Hinfahrt wurden die Pausen genutzt und ein Picknick-Tisch aufgebaut mit frisch gekauften Backwaren und Sektausschang. Wir hatten bei Hin- und Abfahrt etwa eine Stunde Verspätung, aber dies blieb ja durchaus im Rahmen.

Am ersten Tag gab es Sonnenschein auf der Piste und am zweiten Tag verirrten sich ab und zu Wolkenfetzen auf den Hang, aber auch hier war die Sonne zu sehen. Schließlich war dies ein Jahrhundert-Winter. Am Samstag fand das gemeinsame Racelette-Essen statt, begleitet von einer Band mit Live-Musik. Wir saßen dank der Initiative unserer Leiterin Marion Fürst sogar an einem Tisch mit Blick zur Bühne. Da diese Tische aus gutem Grund massiv gebaut sind, stört es die Gastronomen nicht, wenn ein halbes dutzend Leute auf den Tischen stehen und sogar mit ihren klobigen Skischuhen darauf tanzen. Das haben wir dann auch getan. Die Band bestand aus zwei Gitarristen und einem Schlagzeuger. Draußen warteten Schlitten auf die Abfahrt – Geräte, die wir per Sessellift hinaufgebracht hatten. Die Strecke nach unten war 5 km lang. Wir hatten diesmal besonderes Glück mit der Schneehöhe und den winterlichen Temperaturen, denn die nun stattfindende Schlittenfahrt soll die flüssigste und schnellste in den bisher insgesamt 8 Ausflügen ins Montafon gewesen sein. Man soll solche Aktionen allerdings nicht unterschätzen und so wurde überlegt, dass in den kommenden Jahre Helmpflicht besteht für die Schlittenfahrt. Skihelme hat ja sowieso jeder dabei.

Wir haben Spaß gehabt und die Orgsanisation von Marion Fürst war über den gesamten Zeitraum sehr engagiert. Folgerichtig sagten viele Teilnehmer bei der Verabschiedung auf dem Parkplatz, dass sie „selbstverständlich“ nächstes Jahr wieder dabei sein würden. Es sei doch toll, wenn man in die Berge fährt und gleichzeitig Bekanntschaften schließen kann und erneuert. Wenn es klappt, werden im nächsten Jahr sogar Skikurse angeboten – so die Idee von Marion.